Tauch-Glossar

Pike & Fins Tauch‑Glossar

Kompakte Erklärungen für alle, die Tauchen verstehen wollen.

Willkommen im Tauch‑Glossar von Pike & Fins. Hier findest du alle wichtigen Begriffe rund um das Tauchen – verständlich erklärt, praxisnah und ohne Fachchinesisch. Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon länger tauchst: Dieses Glossar hilft dir, Zusammenhänge besser zu verstehen und sicherer zu tauchen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

A

Grundausrüstung bestehend aus Maske, Schnorchel und Flossen.

Ausführliche Erklärung:
Die ABC‑Ausrüstung bildet die Basis jeder Tauchausrüstung. Sie ermöglicht das Sehen unter Wasser, das Atmen an der Oberfläche und effiziente Fortbewegung. Auch beim Gerätetauchen ist sie unverzichtbar, da Maske und Flossen immer benötigt werden und der Schnorchel Energie spart, wenn man an der Oberfläche schwimmt.

Praxisbezug:
Wird in allen Ausbildungskursen genutzt und ist Voraussetzung für sicheres und entspanntes Tauchen. Besonders wichtig bei Wellengang oder längeren Oberflächenstrecken.

Siehe auch: Tarieren, Neopren, Tauchcomputer

Einstellbares Tarierjacket mit seitlichen und rückseitigen Auftriebskörpern.

Ausführliche Erklärung:
ADV steht für Adjustable Divers Vest. Die Luftkammern sind seitlich und am Rücken verteilt, was eine stabile Wasserlage und eine aufrechte Position an der Oberfläche ermöglicht. Dieses Jacket‑Design ist weit verbreitet und besonders für Einsteiger geeignet.

Praxisbezug:
Komfortabel, intuitiv und vielseitig – ideal für Ausbildung und Freizeit.

Siehe auch: BCD, Tarierung, Wing‑Jacket

Lebensbedrohliche Verstopfung arterieller Gefäße durch Gasblasen.

Ausführliche Erklärung:
Eine AGE entsteht, wenn Gasblasen in den arteriellen Blutkreislauf gelangen und dort Gefäße blockieren. Ursache ist häufig ein zu schneller Aufstieg oder das Anhalten des Atems beim Auftauchen. Symptome treten meist unmittelbar nach dem Auftauchen auf.

Praxisbezug:
Ruhiges Atmen und kontrolliertes Auftauchen sind die wichtigste Prävention.

Siehe auch: Dekompressionskrankheit, Aufstiegsgeschwindigkeit

Starke Vermehrung von Algen, die die Sichtweite im Wasser deutlich reduzieren kann.

Ausführliche Erklärung:
Eine Algenblüte entsteht, wenn sich Algen durch Nährstoffe, Wärme und Licht stark vermehren. In Seen führt dies oft zu grüner Färbung und eingeschränkter Sichtweite.

Praxisbezug:
Wichtig für die Tauchgangsplanung in Binnengewässern wie der Lausitz.

Siehe auch: Sichtweite, Eutrophierung

Luftmenge, die du pro Minute verbrauchst.

Ausführliche Erklärung:
Das AMV beschreibt, wie viel Atemgas du in einer Minute nutzt. Es hängt von Tiefe, Anstrengung, Stresslevel und Erfahrung ab.

Praxisbezug:
Wichtig für Gasplanung und Sicherheit – besonders bei tieferen oder längeren Tauchgängen.

Siehe auch: Luftverbrauch, Tauchgangsplanung

Tauchen ohne Atemgerät, nur mit angehaltener Luft.

Ausführliche Erklärung:
Beim Apnoetauchen nutzt du ausschließlich deine Atemluft und tauchst ohne Gerät ab.

Praxisbezug:
Fördert Körpergefühl, Entspannung und effiziente Bewegungen unter Wasser.

Siehe auch: Druckausgleich, Atemtechnik

Maximale Geschwindigkeit, mit der ein Taucher sicher zur Oberfläche aufsteigen sollte.

Ausführliche Erklärung:
Eine kontrollierte Aufstiegsgeschwindigkeit ist entscheidend, damit der Körper Stickstoff sicher abgeben kann.

Praxisbezug:
Besonders wichtig in den letzten 10 Metern.

Siehe auch: Sicherheitsstopp, Dekompressionsphase, Nullzeit

B

Traditionelle Art, die Tauchflasche(n) auf dem Rücken zu tragen.

Ausführliche Erklärung:
Beim Backmount‑Tauchen befindet sich die Tauchflasche auf dem Rücken des Tauchers, befestigt am Jacket oder Wing.

Praxisbezug:
Standard in den meisten Tauchschulen und ideal für Anfänger.

Siehe auch: Sidemount‑Tauchen, Jacket, Wing

Rückentragesystem aus Metallplatte und Gurten, meist in Kombination mit einem Wing.

Ausführliche Erklärung:
Das System besteht aus einer stabilen Rückenplatte und einem individuell einstellbaren Gurtsystem.

Praxisbezug:
Ideal für Taucher, die eine stabile Wasserlage und modulare Ausrüstung bevorzugen.

Siehe auch: Wing, Sidemount‑Tauchen

Druckbedingte Zahnschmerzen beim Tauchen.

Ausführliche Erklärung:
Barodontalgie entsteht durch eingeschlossene Luft in beschädigten Zähnen oder Füllungen.

Praxisbezug:
Regelmäßige Zahnarztkontrollen sind sinnvoll.

Siehe auch: Barotrauma, Umgebungsdruck

Druckbedingte Verletzung luftgefüllter Körperräume.

Ausführliche Erklärung:
Barotraumen entstehen, wenn der Druck in luftgefüllten Räumen nicht ausgeglichen wird.

Praxisbezug:
Richtiger Druckausgleich ist entscheidend.

Siehe auch: Mittelohrbarotrauma, Maskenbarotrauma, Lungenüberdehnung

Auftriebskontrollweste zum Tarieren.

Ausführliche Erklärung:
Das BCD ermöglicht das Steuern des Auftriebs und trägt die Flasche.

Praxisbezug:
Ohne funktionierendes BCD ist kontrolliertes Tauchen nicht möglich.

Siehe auch: ADV‑Jacket, Wing‑Jacket, Tarierung

Gewichte zum Ausgleich des natürlichen Auftriebs.

Ausführliche Erklärung:
Blei wird im Gurt oder im Jacket getragen und sorgt für neutralen Auftrieb.

Praxisbezug:
Zu viel oder zu wenig Blei erschwert die Tarierung.

Siehe auch: Tarierung, Auftrieb

Systeme zur Aufnahme von Blei zur Auftriebsregulierung.

Ausführliche Erklärung:
Blei kann im Gurt oder in integrierten Taschen getragen werden.

Praxisbezug:
Die richtige Bleimenge ist entscheidend.

Siehe auch: Tarieren, Tarieratmung

Signalboje zur Positionsmarkierung an der Oberfläche.

Ausführliche Erklärung:
Eine SMB wird gesetzt, um Boote und Taucher auf die eigene Position aufmerksam zu machen.

Praxisbezug:
Ein unverzichtbares Sicherheitsinstrument.

Siehe auch: Reel / Spool, Sicherheitsstopp, Strömung

Gasgesetz: Druck und Volumen eines Gases verhalten sich umgekehrt proportional.

Ausführliche Erklärung:
Das Gesetz erklärt grundlegende Vorgänge wie Tarierung und Luftverbrauch.

Praxisbezug:
Grundlage für sicheres Ab‑ und Auftauchen.

Siehe auch: Umgebungsdruck, Henry‑Gesetz, Partialdruck

Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene Tauchausbildung.

Ausführliche Erklärung:
Ein Brevet bestätigt die abgeschlossene Ausbildung.

Praxisbezug:
Ohne Brevet darfst du nicht selbstständig tauchen.

Siehe auch: OWD, CMAS, PADI

Vor- und Nachbesprechung eines Tauchgangs.

Ausführliche Erklärung:
Briefing: Planung. Debriefing: Reflexion.

Praxisbezug:
Erhöht Sicherheit und Vertrauen.

Siehe auch: Buddy‑Check, Handzeichen

Dein Tauchpartner.

Ausführliche Erklärung:
Der Buddy ist die Person, mit der du gemeinsam tauchst.

Praxisbezug:
Ein guter Buddy erhöht Sicherheit und Komfort.

Siehe auch: Buddy‑Check, Buddy‑System

Systematische Ausrüstungskontrolle vor dem Tauchgang.

Ausführliche Erklärung:
Der Buddy‑Check stellt sicher, dass beide Taucher ihre Ausrüstung korrekt angelegt haben.

Praxisbezug:
Verhindert typische Anfängerfehler.

Siehe auch: Buddy‑System, Ausrüstungskontrolle, Oktopusatmung

Grundprinzip des Sporttauchens: Tauchen im Team.

Ausführliche Erklärung:
Zwei Taucher unterstützen sich gegenseitig.

Praxisbezug:
Erhöht Sicherheit und Vertrauen.

Siehe auch: Buddy‑Check, Handzeichen

C

Historischer Begriff für die Dekompressionskrankheit.

Ausführliche Erklärung:
Ursprünglich bei Arbeitern in Druckkammern beobachtet.

Praxisbezug:
Historisch wichtig für die Entwicklung moderner Dekompressionsmodelle.

Siehe auch: Dekompressionskrankheit, Deko‑Stopp, Oberflächenpause

Kurzer Testtauchgang zur Einschätzung von Fähigkeiten.

Ausführliche Erklärung:
Dient der Überprüfung von Tarierung, Wasserlage und Ausrüstung.

Praxisbezug:
Erhöht Sicherheit beim ersten Tauchgang des Tages.

Siehe auch: Tarierung, Wasserlage

Internationaler Tauchverband mit dreistufigem Ausbildungssystem.

Ausführliche Erklärung:
Die CMAS bietet weltweit anerkannte Brevets.

Praxisbezug:
Viele Tauchbasen erkennen CMAS‑Stufen direkt an.

Siehe auch: PADI, Brevet

Erhöhter Kohlendioxidgehalt im Körper durch unzureichende Abatmung.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht durch Überanstrengung, Stress oder schlechte Atemtechnik.

Praxisbezug:
Ruhige Atmung und gute Tarierung helfen.

Siehe auch: Essoufflement, Stress, Hyperkapnie

D

Druckabbau im Körper während des Auftauchens.

Ausführliche Erklärung:
Beim Tauchen löst sich Stickstoff im Körpergewebe. Beim Auftauchen muss dieser Stickstoff langsam abgegeben werden.

Praxisbezug:
Zu schnelles Auftauchen erhöht das Risiko einer Dekompressionskrankheit.

Siehe auch: Nullzeit, Sicherheitsstopp, Dekompressionskrankheit

Gasblasenbildung im Körper nach unzureichender Entsättigung.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht, wenn gelöste Gase beim Auftauchen zu schnell ausperlen.

Praxisbezug:
Langsamer Aufstieg und Oberflächenpausen reduzieren das Risiko.

Siehe auch: Deko‑Stopp, Nullzeit, Wiederholungstauchgang

Teil des Tauchgangs, in dem der Aufstieg beginnt und der Körper entsättigt.

Ausführliche Erklärung:
Umfasst den gesamten Abschnitt vom Verlassen der Tiefe bis zur Oberfläche.

Praxisbezug:
Ein kontrollierter Aufstieg ist entscheidend.

Siehe auch: Deko‑Stopp, Nullzeit, Oberflächenpause

Verpflichtete Pause während des Aufstiegs.

Ausführliche Erklärung:
Deko‑Stopps ermöglichen kontrollierte Stickstoffabgabe.

Praxisbezug:
Unverzichtbar bei Dekompressionstauchgängen.

Siehe auch: Dekompressionsphase, Sicherheitsstopp, Nullzeit

Standardisierte, minimalistische Ausrüstungskonfiguration.

Ausführliche Erklärung:
DIR setzt auf klare, einheitliche Ausrüstungskonzepte.

Praxisbezug:
Beliebt im technischen Tauchen.

Siehe auch: Hogarthian, Sidemount, Backmount

Gesamtdruck eines Gasgemisches = Summe der Teildrücke.

Ausführliche Erklärung:
Erklärt das Verhalten einzelner Gase unter Druck.

Praxisbezug:
Grundlage für Nitrox‑Tauchen.

Siehe auch: Partialdruck, Gasphysik, Nitrox

Tauchgang, bei dem man sich von der Strömung treiben lässt.

Ausführliche Erklärung:
Der Taucher bewegt sich mit der Strömung.

Praxisbezug:
Wichtig: Boje setzen, Buddy‑Nähe halten.

Siehe auch: Strömung, Boje

Anpassung der Hohlräume im Kopf an den Umgebungsdruck.

Ausführliche Erklärung:
Ohne Druckausgleich ist Abtauchen nicht möglich.

Praxisbezug:
Eine der wichtigsten Grundfertigkeiten.

Siehe auch: Valsalva‑Manöver, Equalizing, Maske

Druckluft‑Tauchgerät bestehend aus Flasche, Ventil und Atemregler.

Ausführliche Erklärung:
Zentrale Luftversorgung beim Gerätetauchen.

Praxisbezug:
Regelmäßige Wartung ist essenziell.

Siehe auch: Lungenautomat, Backmount, Sidemount

E

Vergleichstiefe zur Nullzeitbestimmung bei Nitrox‑Tauchgängen.

Ausführliche Erklärung:
Die EAD beschreibt, welcher Lufttiefe ein Nitrox‑Tauchgang entspricht.

Praxisbezug:
Wichtig für Planung ohne Computer.

Siehe auch: Nitrox, MOD, Partialdruck

Druckschmerz im Ohr durch fehlenden Druckausgleich.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht, wenn der Druck im Mittelohr nicht ausgeglichen wird.

Praxisbezug:
Frühzeitiger Druckausgleich ist entscheidend.

Siehe auch: Valsalva‑Manöver, Mittelohrbarotrauma

Ort, an dem du ins Wasser gehst.

Ausführliche Erklärung:
Kann Ufer, Steg, Boot oder Plattform sein.

Praxisbezug:
Ein sicherer Einstieg erleichtert den gesamten Tauchgang.

Siehe auch: Ausstieg, Tauchplatz

Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke.

Ausführliche Erklärung:
Erfordert Sicherungsleinen und spezielle Ausrüstung.

Praxisbezug:
Nur für erfahrene Taucher geeignet.

Siehe auch: Kaltwasser, Trockentauchanzug

Überlastung der Atemmuskulatur und „Außer‑Atem‑Geraten“.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht durch Stress, Strömung oder schlechte Tarierung.

Praxisbezug:
Ein ernstes Warnsignal.

Siehe auch: Stress, Tarieren, Atemregler

Nährstoffanreicherung in Gewässern, die Algenwachstum fördert.

Ausführliche Erklärung:
Führt zu verstärktem Algenwachstum und schlechter Sicht.

Praxisbezug:
Besonders relevant in flachen Seen.

Siehe auch: Algenblüte, Sichtweite

F

Manometer zur Anzeige des aktuellen Flaschendrucks.

Ausführliche Erklärung:
Das Finimeter zeigt an, wie viel Luft noch in der Tauchflasche ist. Es ist über einen Hochdruckschlauch mit der ersten Stufe verbunden. Regelmäßiges Kontrollieren ist essenziell für die Sicherheit.

Praxisbezug:
Ein zentrales Instrument für Gasmanagement und Planung.

Siehe auch: Gasmanagement, DTG, Atemregler

Verschiedene Techniken zur effizienten Fortbewegung unter Wasser.

Ausführliche Erklärung:
Zu den wichtigsten Techniken gehören Frog Kick, Flutter Kick und Modified Frog Kick. Sie beeinflussen Energieverbrauch, Sedimentaufwirbelung und Kontrolle im Wasser.

Praxisbezug:
Gute Technik spart Luft, schützt die Umwelt und verbessert die Wasserlage.

Siehe auch: Tarieren, Trim

Unkontrollierter Luftstrom aus der zweiten Stufe des Atemreglers.

Ausführliche Erklärung:
Ein Freeflow entsteht durch Vereisung, Defekte, Verschmutzung oder Fehlbedienung. Er verbraucht Luft sehr schnell und erfordert ruhiges, kontrolliertes Handeln.

Praxisbezug:
Eine typische Notfallsituation, die in der Ausbildung geübt wird.

Siehe auch: Atemregler, Oktopusatmung, Kaltwasser

Effizienter, seitlich geführter Flossenschlag.

Ausführliche Erklärung:
Der Frogkick ähnelt dem Brustschwimm‑Beinschlag. Er erzeugt viel Vortrieb bei wenig Aufwirbelung und ist ideal in klaren Seen oder in Bodennähe.

Praxisbezug:
Schont die Umwelt, spart Energie und verbessert die Wasserlage.

Siehe auch: Trim, Tarierung, Flossentechnik

Tauchen ohne Gerät, nur mit Atemluft.

Ausführliche Erklärung:
Beim Freitauchen nutzt du nur deine Atemluft und tauchst ohne Gerät ab. Es erfordert Atemtechnik, Entspannung und Körperkontrolle.

Praxisbezug:
Verbessert Körpergefühl und Wasserlage – auch für Gerätetaucher hilfreich.

Siehe auch: Apnoe, Druckausgleich

G

Wechsel auf ein anderes Atemgas während des Tauchgangs.

Ausführliche Erklärung:
Beim technischen Tauchen werden verschiedene Gasgemische genutzt. Ein Gaswechsel erfolgt in definierter Tiefe und erfordert klare Abläufe.

Praxisbezug:
Nur für technisch ausgebildete Taucher geeignet.

Siehe auch: Nitrox, Trimix, Dekompression

Zeit, die du auf der maximalen Tiefe verbringst.

Ausführliche Erklärung:
Die Grundzeit beeinflusst direkt die Nullzeit und die Dekompressionspflicht.

Praxisbezug:
Wichtig für die Tauchgangsplanung.

Siehe auch: Nullzeit, Tauchcomputer

H

Standardisierte Kommunikationssignale unter Wasser.

Ausführliche Erklärung:
Da Sprache unter Wasser nicht möglich ist, nutzen Taucher Handzeichen für Kommunikation.

Praxisbezug:
Klare Kommunikation erhöht Sicherheit und Vertrauen.

Siehe auch: Buddy‑System, Briefing

Auftriebskörper zum Anheben von Gegenständen.

Ausführliche Erklärung:
Ein Hebesack wird mit Luft gefüllt und erzeugt Auftrieb, um Objekte sicher zur Oberfläche zu bringen.

Praxisbezug:
Erfordert Training – falsche Handhabung kann zu unkontrollierten Aufstiegen führen.

Siehe auch: Auftrieb, Tarierung

Beschreibt die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten unter Druck.

Ausführliche Erklärung:
Je höher der Druck, desto mehr Gas löst sich im Körpergewebe.

Praxisbezug:
Grundlage für Nullzeiten und Dekompression.

Siehe auch: Boyle‑Mariotte‑Gesetz, Deko‑Stopp, Umgebungsdruck

Minimalistische, standardisierte Ausrüstungskonfiguration.

Ausführliche Erklärung:
Der Hogarthian‑Stil setzt auf klare, reduzierte Ausrüstung mit festen Positionen.

Praxisbezug:
Beliebt im technischen Tauchen.

Siehe auch: DIR, Backmount, Sidemount

Erhöhter CO₂‑Gehalt im Blut.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht durch Überanstrengung, schlechte Atemtechnik oder ineffiziente CO₂‑Abfuhr.

Praxisbezug:
Gute Atemtechnik ist entscheidend.

Siehe auch: CO₂‑Retention, Essoufflement

Sauerstoffüberversorgung durch zu hohen Sauerstoff‑Partialdruck.

Ausführliche Erklärung:
Kann zu Krampfanfällen oder Schäden am Nervensystem führen.

Praxisbezug:
MOD darf niemals überschritten werden.

Siehe auch: Hypoxie, MOD, Paul‑Bert‑Effekt

Unterkühlung des Körpers durch lange oder kalte Tauchgänge.

Ausführliche Erklärung:
Kaltes Wasser beschleunigt Wärmeverlust stark.

Praxisbezug:
Besonders relevant in der Lausitz.

Siehe auch: Neopren, Trockentauchen, Thermokline

Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Ausführliche Erklärung:
Kann durch falsche Gasgemische oder Rebreather‑Fehler entstehen.

Praxisbezug:
Besonders relevant im technischen Tauchen.

Siehe auch: Hyperoxie, Rebreather, Partialdruck

I

Gas, das nicht am Stoffwechsel beteiligt ist, z. B. Stickstoff oder Helium.

Ausführliche Erklärung:
Inertgase lösen sich unter Druck im Gewebe und bestimmen die Dekompression.

Praxisbezug:
Zentral für Nullzeiten und Gasplanung.

Siehe auch: Henry‑Gesetz, Tiefenrausch, Trimix

Bedieneinheit zum Befüllen und Ablassen des Jackets oder Wings.

Ausführliche Erklärung:
Der Inflator verbindet das Jacket mit der ersten Stufe und steuert den Auftrieb.

Praxisbezug:
Präzise Bedienung ist entscheidend.

Siehe auch: Tarieren, Jacket, Wing

Linie gleichen Drucks.

Ausführliche Erklärung:
Relevant für das Verständnis von Gasverhalten unter Druck.

Praxisbezug:
Hilft beim Verständnis von Dekompression.

Siehe auch: Dalton, Gasphysik

Linie gleicher Temperatur.

Ausführliche Erklärung:
Erklärt, warum Flaschendruck im kalten Wasser sinkt.

Praxisbezug:
Relevant für Gasphysik und Ausrüstung.

Siehe auch: Gay‑Lussac, Gasphysik

J

Tariermittel und Tragesystem für die Tauchflasche.

Ausführliche Erklärung:
Das Jacket dient dazu, den Auftrieb zu kontrollieren und die Flasche sicher zu tragen.

Praxisbezug:
Ein gut sitzendes Jacket erleichtert die Tarierung und sorgt für Komfort.

Siehe auch: Wing, Tarieren, Backmount‑Tauchen

Abkühlung eines Gases bei schneller Druckreduzierung.

Ausführliche Erklärung:
Beim Entspannen eines Gases kühlt es ab — relevant für Atemregler und Vereisung.

Praxisbezug:
Besonders wichtig beim Wintertauchen.

Siehe auch: Atemregler, Freeflow, Kaltwasser

K

Wasser unter 10 °C.

Ausführliche Erklärung:
Erfordert spezielle Atemregler, Handschuhe und oft einen Trockentauchanzug.

Praxisbezug:
Erhöhtes Risiko für Vereisung und Wärmeverlust.

Siehe auch: Trockentauchen, Vereisung

Bezeichnung für Tauchbedingungen abhängig von der Wassertemperatur.

Ausführliche Erklärung:
Kaltwasser beginnt meist unter 10–12 °C, Warmwasser bietet angenehmere Bedingungen.

Praxisbezug:
Besonders relevant für die Lausitz.

Siehe auch: Hypothermie, Thermokline

Unwillkürliche Reaktion des Körpers beim Kontakt mit kaltem Wasser.

Ausführliche Erklärung:
Führt zu unkontrolliertem Einatmen und schneller Atmung.

Praxisbezug:
Langsames Gewöhnen hilft, die Reaktion zu minimieren.

Siehe auch: Hypothermie, Neopren, Stress

Orientierung unter Wasser mit Kompass.

Ausführliche Erklärung:
Besonders wichtig bei schlechter Sicht oder unbekannten Gewässern.

Praxisbezug:
Erhöht Sicherheit und Effizienz.

Siehe auch: Natürliche Navigation, Peilung, Trim

Schmerzhafte Muskelverkrampfung, häufig in den Waden.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht durch Kälte, Überanstrengung oder ungewohnte Flossentechnik.

Praxisbezug:
Ruhiges Dehnen und gute Technik helfen.

Siehe auch: Flossenschlagtechniken, Stress

Gerät, das ausgeatmetes Gas aufbereitet und wiederverwendet.

Ausführliche Erklärung:
CO₂ wird entfernt, O₂ nachgeregelt — kaum Blasen, sehr effizient.

Praxisbezug:
Beliebt im technischen Tauchen, erfordert spezielle Ausbildung.

Siehe auch: Rebreather, Hypoxie, Hyperoxie

L

Werkzeug zum Durchtrennen von Leinen oder Netzen.

Ausführliche Erklärung:
Ein Linecutter ist kompakt und sicher, ein Messer vielseitiger.

Praxisbezug:
Wichtig in Seen mit Angelleinen.

Siehe auch: Reel / Spool, Ausrüstungskontrolle

Aufzeichnungen über absolvierte Tauchgänge.

Ausführliche Erklärung:
Enthält Tiefe, Dauer, Bedingungen, Ausrüstung und Erfahrungen.

Praxisbezug:
Wichtig für Ausbildung und Selbsteinschätzung.

Siehe auch: Tauchcomputer, Wiederholungstauchgang

Schädigung der Lunge durch langfristig erhöhten Sauerstoff‑Partialdruck.

Ausführliche Erklärung:
Relevant bei intensiver Nitrox‑Nutzung oder O₂‑Deko.

Praxisbezug:
OTU‑ und CNS‑Grenzwerte beachten.

Siehe auch: Hyperoxie, Paul‑Bert‑Effekt, Nitrox

Gerät, das die Atemluft aus der Flasche auf Atemdruck reduziert.

Ausführliche Erklärung:
Besteht aus erster und zweiter Stufe — zentrale Atemgasversorgung.

Praxisbezug:
Regelmäßige Wartung ist entscheidend.

Siehe auch: Oktopusatmung, Freeflow, DTG

Verletzung der Lunge durch zu schnellen Aufstieg oder angehaltene Atmung.

Ausführliche Erklärung:
Entsteht, wenn sich Luft in der Lunge ausdehnt und nicht entweichen kann.

Praxisbezug:
Niemals die Luft anhalten.

Siehe auch: AGE, Aufstiegsgeschwindigkeit

Wie viel Luft du pro Minute nutzt.

Ausführliche Erklärung:
Abhängig von Tiefe, Anstrengung, Stress und Erfahrung.

Praxisbezug:
Grundlage für Gasplanung.

Siehe auch: AMV, Tauchgangsplanung

M

Hilft beim Sehen unter Wasser.

Ausführliche Erklärung:
Die Maske schafft einen Luftraum vor den Augen, damit du unter Wasser klar sehen kannst.

Praxisbezug:
Eine schlecht sitzende Maske kann den gesamten Tauchgang beeinträchtigen.

Siehe auch: Druckausgleich, Schnorchel

Druckbedingte Verletzung durch fehlendes Ausatmen in die Maske.

Ausführliche Erklärung:
Beim Abtauchen sinkt der Druck in der Maske, wenn nicht regelmäßig etwas Luft hineingeblasen wird.

Praxisbezug:
Regelmäßig leicht in die Maske ausatmen verhindert das Problem zuverlässig.

Siehe auch: Barotrauma, Wasser‑Nase‑Reflex

Druck zwischen erster und zweiter Stufe des Atemreglers.

Ausführliche Erklärung:
Der Mitteldruck ist entscheidend für die Funktion des Atemreglers.

Praxisbezug:
Ein falscher Mitteldruck kann zu Atemproblemen führen.

Siehe auch: Lungenautomat, Atemregler

Häufigste tauchbedingte Verletzung durch fehlenden Druckausgleich.

Ausführliche Erklärung:
Wenn der Druck im Mittelohr nicht ausgeglichen wird, wird das Trommelfell nach innen gezogen.

Praxisbezug:
Frühzeitiger, sanfter Druckausgleich ist die beste Prävention.

Siehe auch: Valsalva‑Manöver, Ear Squeeze

Maximale Tiefe, in der ein Atemgas sicher genutzt werden kann.

Ausführliche Erklärung:
Die MOD hängt vom Sauerstoffanteil des Atemgases ab und darf niemals überschritten werden.

Praxisbezug:
Zentral für Nitrox‑ und technische Tauchgänge.

Siehe auch: Nitrox, Partialdruck, Hyperoxie

Maximal zulässiger Umgebungsdruck für ein Atemgas.

Ausführliche Erklärung:
Der MOP beschreibt den höchsten Umgebungsdruck, bei dem ein Atemgas sicher verwendet werden kann.

Praxisbezug:
Besonders relevant im technischen Tauchen.

Siehe auch: MOD, Partialdruck, Technisches Tauchen

N

Orientierung anhand von Umweltmerkmalen wie Licht, Bodenstruktur oder Pflanzen.

Ausführliche Erklärung:
Ergänzt die Kompassnavigation durch natürliche Hinweise.

Praxisbezug:
Besonders hilfreich in vertrauten Tauchgebieten.

Siehe auch: Kompassnavigation, Sichtweite

Wärmeisolierendes, aufgeschäumtes Gummimaterial für Tauchanzüge.

Ausführliche Erklärung:
Neopren schützt vor Auskühlung und ist in verschiedenen Dicken erhältlich.

Praxisbezug:
Entscheidend für Komfort und Sicherheit.

Siehe auch: Trockentauchen, Trilaminat, ABC‑Ausrüstung

Mit Sauerstoff angereicherte Atemluft zur Reduzierung der Stickstoffaufnahme.

Ausführliche Erklärung:
Nitrox enthält mehr Sauerstoff und weniger Stickstoff als normale Luft.

Praxisbezug:
Beliebt bei Wiederholungstauchgängen.

Siehe auch: EAD, MOD, Lorrain‑Smith‑Effekt

Maximale Zeit in einer bestimmten Tiefe ohne Deko‑Stopps.

Ausführliche Erklärung:
Die Nullzeit hängt von Tiefe, Zeit, Atemgas und Restsättigung ab.

Praxisbezug:
Zentral für die Tauchgangsplanung.

Siehe auch: Deko‑Stopp, Tauchcomputer, Wiederholungstauchgang

O

Erholungszeit zwischen zwei Tauchgängen zur Entsättigung.

Ausführliche Erklärung:
Während der Pause baut der Körper Stickstoff weiter ab.

Praxisbezug:
Wichtig für Wiederholungstauchgänge.

Siehe auch: Wiederholungstauchgang, Deko‑Stopp, Nullzeit

Zweite Atemreglerstufe für Notfälle.

Ausführliche Erklärung:
Der Oktopus ist gelb markiert und leicht erreichbar.

Praxisbezug:
Ein zentraler Bestandteil der Notfallausrüstung.

Siehe auch: Atemregler, Lungenautomat

Atmen aus der alternativen zweiten Stufe des Tauchpartners.

Ausführliche Erklärung:
Wird genutzt, wenn ein Taucher keinen funktionierenden Atemregler mehr hat.

Praxisbezug:
Eine der wichtigsten Notfallfertigkeiten.

Siehe auch: Wechselatmung, Atemregler, Buddy‑System

Gummidichtring zur Abdichtung von Ventilen und Anschlüssen.

Ausführliche Erklärung:
Ein beschädigter O‑Ring kann zu Undichtigkeiten oder Luftverlust führen.

Praxisbezug:
Vor jedem Tauchgang kontrollieren.

Siehe auch: DTG, Atemregler, Ausrüstungskontrolle

Einsteiger‑Tauchschein.

Ausführliche Erklärung:
Erlaubt selbstständiges Tauchen bis 18 m Tiefe.

Praxisbezug:
Der Einstieg in die Welt des Gerätetauchens.

Siehe auch: Brevet, PADI

P

Weltweit größter Tauchverband.

Ausführliche Erklärung:
PADI bietet ein modulares Ausbildungssystem mit vielen Kursstufen.

Praxisbezug:
Viele Tauchbasen arbeiten nach PADI‑Standards.

Siehe auch: OWD, CMAS

Der Teildruck eines einzelnen Gases innerhalb eines Gasgemisches.

Ausführliche Erklärung:
Unter Wasser steigen die Partialdrücke aller Gase mit zunehmender Tiefe.

Praxisbezug:
Grundlage für Nitrox‑Berechnungen und MOD‑Bestimmung.

Siehe auch: MOD, Nitrox, Henry‑Gesetz

Akute Sauerstoffvergiftung des Zentralnervensystems.

Ausführliche Erklärung:
Tritt auf, wenn der Sauerstoff‑Partialdruck zu hoch wird.

Praxisbezug:
Besonders relevant bei Nitrox‑ und technischen Tauchgängen.

Siehe auch: Hyperoxie, Lorrain‑Smith‑Effekt, MOD

Bestimmung einer Richtung mithilfe des Kompasses.

Ausführliche Erklärung:
Eine Peilung ist ein bestimmter Kompasskurs, der genutzt wird, um ein Ziel anzusteuern.

Praxisbezug:
Besonders wichtig bei schlechter Sicht.

Siehe auch: Kompassnavigation, Natürliche Navigation

Q

R

Leine oder Rolle zur Navigation, Bojenführung oder Orientierung.

Ausführliche Erklärung:
Reels und Spools werden beim Setzen einer SMB, bei Navigation oder in Overhead‑Umgebungen genutzt.

Praxisbezug:
Wichtig beim Setzen einer Boje oder in schlechter Sicht.

Siehe auch: Boje, Sidemount‑Tauchen, Navigation

Kreislauftauchgerät, das Atemgas aufbereitet und wiederverwendet.

Ausführliche Erklärung:
CO₂ wird entfernt, O₂ nachgeregelt — kaum Blasen, sehr effizient.

Praxisbezug:
Ideal für lange, tiefe oder technische Tauchgänge.

Siehe auch: Kreislauftauchgerät, Hypoxie, Hyperoxie

Nullzeittabelle für Sporttaucher.

Ausführliche Erklärung:
Der RDP zeigt, wie lange du in einer bestimmten Tiefe bleiben kannst, ohne Deko‑Stopps.

Praxisbezug:
Wichtig für die Tauchgangsplanung.

Siehe auch: Nullzeit, Tauchcomputer

Tauchgerät mit Flasche auf dem Rücken.

Ausführliche Erklärung:
Die Standardkonfiguration im Sporttauchen.

Praxisbezug:
Ideal für die meisten Tauchgänge.

Siehe auch: Sidemount, Backmount

S

Übelkeit und Schwindel durch widersprüchliche Sinneseindrücke.

Ausführliche Erklärung:
Seekrankheit entsteht, wenn Gleichgewichtssinn und visuelle Wahrnehmung nicht übereinstimmen.

Praxisbezug:
Blick auf den Horizont und ruhige Atmung helfen vielen Tauchern.

Siehe auch: Stress, Tarieratmung

Ventil am Jacket oder Wing zum schnellen Ablassen von Luft.

Ausführliche Erklärung:
Besonders hilfreich in Kopf‑unten‑Positionen oder bei schnellen Tarierkorrekturen.

Praxisbezug:
Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

Siehe auch: Inflator, Tarieren

Empfohlener Stopp auf 3–5 m Tiefe für etwa 3 Minuten.

Ausführliche Erklärung:
Dient der zusätzlichen Stickstoffabgabe am Ende eines Nullzeittauchgangs.

Praxisbezug:
Ein fester Bestandteil guter Tauchpraxis.

Siehe auch: Deko‑Stopp, Nullzeit, Dekompressionsphase

Entfernung, über die man unter Wasser klar sehen kann.

Ausführliche Erklärung:
Abhängig von Licht, Sediment, Algen, Jahreszeit und Wasserbewegung.

Praxisbezug:
Beeinflusst Navigation, Sicherheit und das Taucherlebnis.

Siehe auch: Algenblüte, Natürliche Navigation

Konfiguration, bei der die Flaschen seitlich am Körper getragen werden.

Ausführliche Erklärung:
Ursprünglich aus der Höhlenforschung, heute auch im Freizeittauchen verbreitet.

Praxisbezug:
Bietet hohe Beweglichkeit und Redundanz.

Siehe auch: Backmount‑Tauchen, Wing, Technisches Tauchen

Druckbedingte Reizung oder Verletzung der Nasennebenhöhlen.

Ausführliche Erklärung:
Tritt auf, wenn die Nebenhöhlen nicht belüftet werden können.

Praxisbezug:
Häufig bei Erkältungen oder Allergien.

Siehe auch: Barotrauma, Valsalva‑Manöver

Aufblasbare Boje zur Positionsmarkierung.

Ausführliche Erklärung:
Wird beim Auftauchen gesetzt, um Boote auf die Position aufmerksam zu machen.

Praxisbezug:
Besonders wichtig bei Bootsverkehr.

Siehe auch: Reel, Aufstieg

Tauchen ohne Buddy, mit spezieller Ausbildung und redundanter Ausrüstung.

Ausführliche Erklärung:
Erfordert hohe Selbstdisziplin und vollständige Redundanz.

Praxisbezug:
Geeignet für sehr erfahrene Taucher.

Siehe auch: Buddy‑System, Redundanz, Technisches Tauchen

Umgangssprachlicher Begriff für Druckschmerzen durch fehlenden Druckausgleich.

Ausführliche Erklärung:
Kann Ohren, Maske, Nebenhöhlen oder den Trockentauchanzug betreffen.

Praxisbezug:
Regelmäßiger Druckausgleich verhindert Squeeze‑Effekte.

Siehe auch: Barotrauma, Maskenbarotrauma

Beeinträchtigung des Nervensystems durch erhöhten Stickstoff‑Partialdruck.

Ausführliche Erklärung:
Kann zu Euphorie, Angst oder Wahrnehmungsstörungen führen.

Praxisbezug:
Besonders relevant ab etwa 30 m Tiefe.

Siehe auch: Tiefenrausch, Inertgas, Technisches Tauchen

Erhöhte Stickstoffmenge im Körper nach längeren oder tiefen Tauchgängen.

Ausführliche Erklärung:
Grundlage für Nullzeiten und Dekompression.

Praxisbezug:
Wichtig für die Tauchgangsplanung.

Siehe auch: Henry‑Gesetz, Dekompressionskrankheit

Fähigkeit, unter Wasser ruhig und kontrolliert zu bleiben.

Ausführliche Erklärung:
Stress verstärkt Atmung, beeinträchtigt Entscheidungen und kann zu Panik führen.

Praxisbezug:
Gute Vorbereitung und ruhige Abläufe reduzieren Stress erheblich.

Siehe auch: Essoufflement, Buddy‑Check, Tarieratmung

Bewegung des Wassers, die den Taucher beeinflussen kann.

Ausführliche Erklärung:
Strömungen entstehen durch Wind, Temperaturunterschiede oder Wasserbewegungen.

Praxisbezug:
Wichtig: Boje setzen, Buddy‑Nähe halten, Energie sparen.

Siehe auch: Drift Dive, Boje

T

Herstellen und Halten des Schwebezustands unter Wasser.

Ausführliche Erklärung:
Tarieren bedeutet, den eigenen Auftrieb so zu kontrollieren, dass man weder steigt noch sinkt. Dies geschieht durch Atemtechnik, Jacket‑ oder Wing‑Nutzung und die richtige Bleimenge.

Praxisbezug:
Zentral für entspanntes Tauchen, Umweltschutz und präzise Bewegungen.

Siehe auch: Jacket, Wing, Umgebungsdruck

Feine Auftriebssteuerung durch kontrollierte Atmung.

Ausführliche Erklärung:
Die Tarieratmung nutzt die natürliche Veränderung des Lungenvolumens, um kleine Auf‑ oder Abwärtsbewegungen zu steuern.

Praxisbezug:
Besonders hilfreich beim Fotografieren, Schweben oder in sensiblen Umgebungen.

Siehe auch: Tarieren, Wing, Atemregler

Elektronisches Gerät zur Berechnung von Tiefe, Zeit, Nullzeit und Deko‑Stopps.

Ausführliche Erklärung:
Ein Tauchcomputer misst kontinuierlich Tiefe und Zeit und berechnet daraus die verbleibende Nullzeit oder notwendige Deko‑Stopps.

Praxisbezug:
Standardausrüstung für jeden Taucher und Grundlage moderner Tauchgangsplanung.

Siehe auch: Nullzeit, Deko‑Stopp, Logbuch

Maske, die das Sehen unter Wasser ermöglicht.

Ausführliche Erklärung:
Die Maske schafft einen Luftraum vor den Augen, damit der Taucher klar sehen kann. Sie muss gut sitzen, dicht sein und regelmäßig ausgeblasen werden können.

Praxisbezug:
Eine gut passende Maske ist entscheidend für Komfort und Sicherheit.

Siehe auch: Maskenbarotrauma, Wasser‑Nase‑Reflex

Vorbereitung eines sicheren und strukturierten Tauchgangs.

Ausführliche Erklärung:
Die Tauchgangsplanung umfasst alle Überlegungen vor dem Abtauchen: Wahl des Tauchplatzes, Einschätzung der Bedingungen, Festlegung von Tiefe, Zeit, Gasmanagement, Navigation und Notfallstrategien. Eine gute Planung reduziert Stress, verhindert Überraschungen und sorgt dafür, dass alle Beteiligten denselben Ablauf kennen.

Praxisbezug:
Eine solide Planung ist besonders wichtig bei neuen Tauchplätzen, schlechter Sicht, kaltem Wasser oder wenn mit unerfahrenen Tauchern getaucht wird. Sie schafft Sicherheit, spart Luft und sorgt für einen entspannten Ablauf unter Wasser.

Siehe auch: Briefing, Nullzeit, Tauchcomputer, Navigation, Gasmanagement

Lichtquelle für dunkle Umgebungen oder schlechte Sicht.

Ausführliche Erklärung:
Tauchlampen werden genutzt, um Farben sichtbar zu machen, in dunkle Bereiche zu leuchten oder bei schlechter Sicht Orientierung zu behalten.

Praxisbezug:
Besonders wichtig in Seen, Wracks oder bei Nachttauchgängen.

Siehe auch: Sichtweite, Navigation

Markierung eines Einstiegs- oder Orientierungspunktes am Tauchplatz.

Ausführliche Erklärung:
Tauchplatzmarkierungen können aus Bojen, Schildern, Leinen oder natürlichen Landmarken bestehen und erleichtern die Orientierung.

Praxisbezug:
Besonders hilfreich für Kurse, Gruppenkoordination und Navigation bei schlechter Sicht.

Siehe auch: Kompassnavigation, Natürliche Navigation, Sichtweite

Tabellen zur Planung von Nullzeiten und Dekompression ohne Computer.

Ausführliche Erklärung:
Tauchtabellen basieren auf Modellen zur Stickstoffsättigung und geben Nullzeiten sowie Wiederholungsgruppen an.

Praxisbezug:
Auch heute ein wichtiges Backup zu Tauchcomputern.

Siehe auch: Tauchcomputer, Nullzeit, Zeitzuschlag

Ärztliche Untersuchung, die bestätigt, dass eine Person sicher tauchen kann.

Ausführliche Erklärung:
Umfasst körperliche Untersuchung, Lungenfunktion, Herz‑Kreislauf‑Check und ggf. weitere Tests.

Praxisbezug:
Voraussetzung für viele Kurse und Tauchbasen.

Siehe auch: Umgebungsdruck, Stress, Sicherheitsstopp

Koordiniertes Tauchen im Team mit klaren Rollen und Kommunikation.

Ausführliche Erklärung:
Beim Teamtauchen arbeiten zwei oder mehr Taucher eng zusammen und teilen Aufgaben.

Praxisbezug:
Erhöht Sicherheit, Effizienz und Ruhe unter Wasser.

Siehe auch: Buddy‑System, Handzeichen, Briefing

Tauchen jenseits der Sporttauchgrenzen, oft mit Spezialausrüstung und Gasgemischen.

Ausführliche Erklärung:
Umfasst Tiefen jenseits 40 m, Dekompressionstauchgänge, Höhlen‑ und Wracktauchgänge sowie spezielle Atemgase.

Praxisbezug:
Erfordert umfangreiche Ausbildung, Planung und Redundanz.

Siehe auch: Trimix, Rebreather, Deko‑Stopp

Schicht im Wasser, in der die Temperatur abrupt abfällt.

Ausführliche Erklärung:
Besonders ausgeprägt in Seen — beim Durchtauchen spürt man oft einen deutlichen Kälteschock.

Praxisbezug:
Wichtig für Orientierung und Wahl des Anzugs.

Siehe auch: Neopren, Trockentauchen, Umgebungsdruck

Narkotische Wirkung von Stickstoff in größeren Tiefen.

Ausführliche Erklärung:
Kann Euphorie, Angst, Verwirrung oder Fehleinschätzungen auslösen.

Praxisbezug:
Gute Planung und klare Kommunikation helfen, Risiken zu reduzieren.

Siehe auch: Stickstoffnarkose, Inertgas, Technisches Tauchen

Mehrlagiges Material für leichte, robuste Trockentauchanzüge.

Ausführliche Erklärung:
Besteht aus drei verbundenen Schichten, ist dünn, flexibel und trocknet schnell.

Praxisbezug:
Besonders beliebt bei technischen Tauchern.

Siehe auch: Trockentauchen, Neopren, Unterzieher

Horizontale Wasserlage des Tauchers für effiziente Fortbewegung.

Ausführliche Erklärung:
Eine stabile, horizontale Lage reduziert den Wasserwiderstand und schützt den Untergrund.

Praxisbezug:
Spart Energie, verbessert Tarierung und Sicherheit.

Siehe auch: Tarieren, Flossenschlagtechniken, Tarieratmung

Tauchen im Trockentauchanzug, bei dem der Körper weitgehend trocken bleibt.

Ausführliche Erklärung:
Der Anzug hält Wasser draußen, Wärme kommt durch Unterzieher. Ideal für kalte Gewässer.

Praxisbezug:
Erfordert spezielle Ausbildung und Übung.

Siehe auch: Neopren, Trilaminat, Unterzieher

U

Der Druck, der durch das umgebende Wasser auf den Körper wirkt.

Ausführliche Erklärung:
Mit zunehmender Tiefe steigt der Wasserdruck linear an. Dies beeinflusst Gasvolumen, Atmung, Tarierung und Dekompression.

Praxisbezug:
Grundlage für alle physikalischen Vorgänge beim Tauchen.

Siehe auch: Boyle‑Mariotte‑Gesetz, Henry‑Gesetz, Tarieren

Tierwelt eines Gewässers, die Taucher unter Wasser beobachten können.

Ausführliche Erklärung:
Umfasst Fische, Krebse, Muscheln und Kleinstlebewesen. Je nach See oder Meer sehr unterschiedlich.

Praxisbezug:
Respektvoller Abstand schützt Tiere und Lebensräume.

Siehe auch: Unterwasserflora, Sichtweite

Pflanzenwelt eines Gewässers, die Lebensraum und Orientierung bietet.

Ausführliche Erklärung:
Umfasst Wasserpflanzen, Algen und Moose. Dient vielen Tieren als Lebensraum und Tauchern als Orientierung.

Praxisbezug:
Sensibler Umgang verhindert Sedimentaufwirbelung und Schäden.

Siehe auch: Unterwasserfauna, Natürliche Navigation

Karte eines Tauchplatzes mit Tiefenlinien, Strukturen und Orientierungspunkten.

Ausführliche Erklärung:
Zeigt Geländeformen, Plattformen, Wracks, Pflanzenzonen und Tiefenverläufe.

Praxisbezug:
Besonders nützlich für neue Tauchplätze oder Ausbildungssituationen.

Siehe auch: Kompassnavigation, Tauchplatzmarkierung

V

Technik zum Druckausgleich in den Ohren.

Ausführliche Erklärung:
Durch leichtes Pressen gegen die geschlossene Nase wird Luft in die Ohrtrompete gedrückt.

Praxisbezug:
Eine der wichtigsten Methoden für sicheren Druckausgleich.

Siehe auch: Druckausgleich, Mittelohrbarotrauma

Einfrieren von Atemreglerteilen durch schnelle Druckentspannung.

Ausführliche Erklärung:
Besonders relevant in Kaltwasser, wenn feuchte Luft im Regler gefriert.

Praxisbezug:
Kann Freeflow auslösen — ruhige Atmung und guter Reglerzustand sind entscheidend.

Siehe auch: Freeflow, Kaltwasser, Joule‑Thomson‑Effekt

W

Unangenehmes Gefühl, wenn Wasser in die Nase gelangt.

Ausführliche Erklärung:
Besonders bei Anfängern verbreitet — kann Panik auslösen, wenn ungeübt.

Praxisbezug:
Regelmäßiges Üben von Maskenübungen reduziert den Reflex.

Siehe auch: Maskenbarotrauma, Tauchermaske

Tauchgang, der innerhalb weniger Stunden nach einem vorherigen erfolgt.

Ausführliche Erklärung:
Der Körper hat noch Reststickstoff — beeinflusst Nullzeit und Planung.

Praxisbezug:
Oberflächenpause und konservative Planung sind entscheidend.

Siehe auch: Oberflächenpause, Nullzeit, Tauchcomputer

Auftriebskörper hinter dem Taucher, meist in Kombination mit Backplate & Harness.

Ausführliche Erklärung:
Bietet stabile Wasserlage und modulare Konfiguration.

Praxisbezug:
Besonders beliebt im technischen Tauchen.

Siehe auch: Backplate & Harness, Sidemount, Tarieren

Z

Zusätzliche Zeit, die bei Wiederholungstauchgängen zur Nullzeit addiert wird.

Ausführliche Erklärung:
Wird in Tauchtabellen genutzt, um Reststickstoff zu berücksichtigen.

Praxisbezug:
Wichtig bei Planung ohne Computer.

Siehe auch: Tauchtabelle, Wiederholungstauchgang

Suchtechnik, bei der ein Gebiet systematisch im Zickzack abgesucht wird.

Ausführliche Erklärung:
Wird genutzt, um verlorene Gegenstände oder Orientierungspunkte zu finden.

Praxisbezug:
Besonders hilfreich bei schlechter Sicht.

Siehe auch: Kompassnavigation, Unterwasserkarte

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